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Lichtanlagen
werden naturgemäß oft auf-, ab- und umgebaut. Demzufolge unterliegen alle
Teile einem sehr großen Verschleiß, so auch Kabel und Zugentlastungen
oder ähnliches.
Dem Schutz vor gefährlichen Körperströmen fällt in diesem Bereich eine
grundlegende Funktion zu, weil schon von sehr geringen Stromstärken eine
tödliche Gefahr für den Menschen ausgehen kann. |
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| Zunächst soll untersucht werden, unter welchen
Bedingungen ein Körperstrom zustande kommen kann und worin die Gefahr
besteht. |
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| Ein Mensch kann nur dann von einem Körperstrom*
durchflossen werden, wenn er gleichzeitig zwei Pole einer Stromquelle
berührt. Genauer: wenn er zwei Flächen unterschiedlichen Potentials berührt.
Eines davon ist üblicherweise das Erdpotential, das z.B. an leitfähigen
Standorten über leitfähiges Schuhwerk an den Körper herangeführt wird.
Das andere Potential kann durch Berühren eines fehlerhaft Spannung führenden
Teils (Traversen, Stative) mit der Hand erreicht werden, wie in Bild 1
dargestellt. Zwischen den Körperstellen, an denen unterschiedliche Potentiale
wahrgenommen werden, fließt ein Strom. Der dadurch verursachte Spannungsfall
an der Körperimpedanz wird als Berührungsspannung Ub bezeichnet. Die Wirkung
des Stromes I in Bild 1 wir in Bild 2 dargestellt. Daran läßt sich auch
erkennen, daß schon kleine Stromstärken wie 40 mA zum Tod eines Menschen
führen können. Außerdem läßt sich selbst an der ungünstigen Auslösekennlinie
eines Fehlerstrom (FI)-Schutzschalters mit I = 30 mA sein großer Schutzwert
vor tödlichen Stromwirkungen erkennen. |
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| Körperstrom |
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| 1. Das Potential |
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| eines Punktes bezeichnet die Spannung zur
elektrisch unbeeinflußten Erde. Ihr wird vereinbarungsgemäß das Potential
o V zugeordnet. Im Unterschied zur Potentialangabe (z.B. Erdpotential
= o V) bezeichnet die Spannung eines Punktes zu einem anderen deren Potentialdifferenz,
wobei die beiden Punkte beliebiges Potential haben dürfen. |
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| 2. Als Impedanz
(Scheinwiderstand) |
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bezeichnet man den elektrischen
Widerstand, den ein elektrischer Leiter (hier der Körper) dem Durchgang
von Wechselströmen entgegenstellt. |
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In der VDE Teil 722 Fliegende Bauten wird
der FI-Schutzschalter* zwingend verlangt.
Dort steht:
2.2 Fliegende Bauten sind bauliche Anlagen, die eigens dazu bestimmt sind,
wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden, wie...bauliche Anlagen für
artistische Vorführungen in der Luft und ähnliche Anlagen. |
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4.1.3. Schutzmaßnahmen vor/nach dem Speisepunkt
Speisepunkte müssen durch Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen nach DIN 57664
Teil1/VDE 0664 Teil 1 oder DIN 57 664 Teil 2/VDE 0664 Teil 2 mit I größer/gleich
0,5 A geschützt sein. |
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| Auslösebereich des FI-Schutzschalters |
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| Funktionsweise des FI-Schalters* |
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FI-Schalter besitzen einen Wandler mit einer
Eingangswicklung. Diese wird vom Hin- und Rückleitstrom des Verbrauchers
durchflossen. Solange der Strom im Hin- und Rückleiter gleich groß ist,
ist die Ausgangsspannung einer zweiten Wicklung gleich Null. Tritt nun
eine Störung auf, so fließt ein Teil des Hinleiters nicht mehr über den
Rückleiter und damit über die Eingangswicklung zurück. Beide Ströme sind
nicht mehr gleich groß, es wird eine Ausgansspannung an der zweiten Wicklung
induziert. Bei einer bestimmten Größe dieser Spannung wird eine Schalteinrichtung
in Gang gesetzt, die die Betriebsspannung unterbricht. |
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| Funktionsweise des FI-Schalters |
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